Baha'i Liechtenstein

Samstag, 4. September 2010
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Die Baha'i-Religion

Die Baha'i-Religion ist eine unabhängige monotheistische Religion. Die Baha'i folgen den Lehren Bahá'u'lláhs, der von 1817-1892 lebte. Er wird von den Baha'i als der vorläufig letzte in einer Reihe von Gottesboten angesehen, die sich seit Anbeginn der Zeiten erstreckt. Gleich den Anhängern anderer Hochreligionen kommen die Baha'i aus allen Nationen, ethnischen Gruppierungen, Kulturen, Berufen und sozialen oder wirtschaftlichen Klassen.

Shoghi Effendi der Hüter der Baha'i-Religion von 1921-1957, sagt: "Die Baha'i-Religion vertritt die Einheit Gottes und Seiner Propheten, sie steht für das Prinzip des vorurteilslosen Suchens nach Wahrheit, verwirft alle Arten von Aberglauben und Vorurteilen und erklärt, dass es der Zweck der Religion sei, Freundschaft und Eintracht zu fördern. Sie verkündet in wesentlichen Fragen ihre Übereinstimmung mit der Wissenschaft und sieht die Religion als die einzige und höchste Kraft für die Befriedung und den geregelten Fortschritt der Menschlichen Gesellschaft an. Sie vertritt uneingeschränkt den Grundsatz gleicher Rechte, Möglichkeiten und Privilegien für Männer und Frauen, besteht auf Erziehung als Pflicht, gleicht die Extreme von Reichtum und Armut aus, dringt auf die Schaffung einer internationalen Welthilfssprache und umreisst die Einrichtung, welche den Weltfrieden bringen und dauerhaft machen soll."

Nach der Enzyclopädia Britannica, Ausgabe 1998, leben 7,67 Millionen Baha'i in fast allen Ländern der Erde und stammen, nach Information des Baha'i Office of Public Information, aus mehr als 2100 ethnischen Gruppen.